Wappen von Seitzenhahn

In Blau ein steigender rotbewehrter rotgezungter goldener Löwe, belegt mit einem blauen Herzschild, darin die goldene Unziale S

 

 

Seitzenhahn

Seitens des Hages (Flurhecke) oder Hain des Sigizo?

Koordinaten (WGS84):   50° 07,568'N,  008°07,259'E  (Ortsmitte)

im Untertaunus gelegen, ca. 400 m über NN, 570 ha Fläche, hat ca. 1300 Einwohner 
und ist politisch seit 1971 Taunusstein zugeordnet.

Das Taunusgebirge ist vor ca. 300 Millionen Jahren, im Devon, durch Faltung entstanden und war mit 3500 m einst höher als die Alpen, wurde vor ca. 200 000 Jahren durch vulkanische Aktivitäten geformt und ist gesegnet mit vielen Mineralquellen. Seitzenhahn liegt am römischen Limes. Ehemaliges Grenzland in dem die Chatten den römischen  Besatzern erfolgreich zähen Widerstand geleistet haben. Erstmals urkundlich erwähnt wird Seitzenhahn im 14.Jhdt.  in einer Abgabenliste an das Kloster Bleidenstadt. In der Reformation wird Seitzenhahn evangelisch und das Kloster ein weltliches Ritterstift. In der jüngeren Geschichte war Seitzenhahn geschätzt als Erzeuger von Obst und  Ferkeln. Jetzt ist Seitzenhahn ein ruhiger Wohnort in der Nähe großer Städte, die alles Nötige bieten, und ein bevorzugtes Gelände für Pferde und Reiter.

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Bilder, Fotos und Postkarten aus früheren Seitzenhahner Zeiten
finden Sie bei www.Alt-Seitzenhahn.de

( Weitere Beiträge sind erwünscht. )        

Seitzenhahner    Vereine:

Freiwillige Feuerwehr
Seitzenhahn

Traktorfreunde
Seitzenhahn
e.V.

 

Theatergruppe
    Seitzenhahn

   
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TC Blau-Weiß = Tennisclub Taunusstein e.V.  -  Ortsgruppe Seitzenhahn
VfDS = Verein für Deutsche Schäferhunde e.V. - Ortsgruppe Seitzenhahn

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Zur Geschichte von Seitzenhahn:  

Bis ins 20.Jahrhundert war Seitzenhahn eine unbedeutende Siedlung mit nur wenigen Familien. Die Herkunft des Namens ist ungeklärt. 

Im gesamten Taunus  wurden verstreut keltische Hügelgräber aus der Hallstadtzeit (800 - 500 v.Chr.) gefunden. Die Gegend war demnach schon zur keltisch-germanischen Zeit besiedelt. Die endgültige Besiedelung fand zur Zeit der Germanischen - Völkerwanderungen statt.

Etwas nördlich von Seitzenhahn verlief zu Zeiten der Römer der Limes, die Grenzbefestigung des römischen Reiches gegen die Germanen. Hier waren die in Mainz stationierten römischen Legionen am Widerstand der Chatten (heute ungefähr Nord-Hessen) gescheitert. Eine römische Legion wurde 85 n.Chr. komplett vernichtet. Als die Römer Verstärkung aus Britannien herbeischafften fanden sie in den Wäldern keinen Gegner, weil die Chatten sie "an der Nase herumführten". Die Römer mussten ihr Vordringen aufgeben und bauten als Grenzbefestigung den Limes (ca. 100 - 260 n.Chr). Weiteres können Sie bei der Saalburg nachlesen. Durch die Römer wurde der Arianismus (Lehre des alexandrin. Priesters Arius, nach der Christus nicht gottgleich und ewig, sondern vornehmstes Geschöpf Gottes sei, als »Logos« eine Zwischenstellung zw. Gott und Welt einnehme) abgelöst und die Christianisierung eingeführt.

Als 1576 von den damals 9 Seitzenhahner Familien verlangt wurde kriegsdienstfähige Männer zu stellen, leistete das Dorf den kleinsten Beitrag aller Orte im damaligen Wehener Grund. Fünf Mann, bewaffnet mit Büchsen und vier Wehrfähige mit Spießen umfasste das Seitzenhahner Kontingent, also von jeder Familie einer. Strenge Winter, Missernten auf ohnehin kargen Schieferböden hemmten die Entwicklung des Fleckens. Auch kriegerische Auseinandersetzungen hinterließen in dem Ort mehr als einmal ihre Spuren. Im Dreißigjährigen Krieg (1618þ48) war die Schanze oberhalb von Seitzenhahn ein begehrtes strategisches Objekt, von der aus man die Wege zum Rhein, zur Lahn und in den Wehener Grund unter Kontrolle hatte. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges (1648) hatte im westlichen Nachbarort Hettenhain nur eine einzige Familie überlebt und in Langenschwalbach (heute Bad Schwalbach) von 115 Familien nur 34. Der östliche Nachbarort Bleidenstadt mit Kloster wurde völlig niedergebrannt. Viele Felder hatten keine Besitzer mehr, was zu wilden Inbesitznahmen, handgreiflichen Streitigkeiten und massiven Rückständen von Steuern führte. Der nach dem Kriege in großer Geldnot befindliche Graf Johann von Nassau-Idstein unterstütze den Zuzug neuer Familien, die jedoch die rückständigen Steuern zu übernehmen hatten, bis alle Felder und Wälder wieder bewirtschaftet waren.

In den Jahren nach 1685 haben viele Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden im Rheingau und im Untertaunus, das damals der Herrschaft Philipps des Großmütigen von Hessen unterstand, eine neue Heimat gefunden und zum Teil noch heute existierende Handwerksbetriebe und Industriebetriebe mit größten Entbehrungen und unendlichem Fleiß aufgebaut. Diese Hugenotten, Waldenser, Calvinisten, Mennoniten und weitere haben unseren Raum weitläufig nachhaltig gefördert und geprägt. Mehr darüber können Sie von der "Ebernburg-Stiftung" erfahren.

Über die historische Entwicklung Seitzenhahns nach diesen Glaubenskriegen ist heute wenig bekannt. Aus dem Jahre 1746 ist bekannt, dass Seitzenhahn zwölf Häuser, 396 Morgen Ackerland und Wiesen sowie 266 Stück Vieh umfasste.

1866/68 wurde das Herzogtum Nassau als Prov. Hessen-Nassau Preußen angeschlossen und kam dadurch 1871 zum Deutschen Reich.

1877 wurde der "Gesangverein Seitzenhahn" als erster Verein in Seitzenhahn von 26 Männern gegründet. 1886 wurde der Verein umbenannt in "Gesangverein "Frohsinn" 1877".

1929 berichtet das "Adressbuch Untertaunus":  "Dem Wanderer, der von Hahn und Bleidenstadt aarabwärts kommend, die Hähnches Mühle (Hänges Mühle) erreicht hat, erblickt zur linken Hand, dem Hähnchen gegenüber (Flurbezeichnung dem "Hang" gegenüber), in einer flachen Mulde beginnend, ein Dörfchen, das sich bergwärts an den Fuß der Hohen Wurzel anlehnt; es ist Seitzenhahn, 430 m über N.N. Ein Wald von Obstbäumen aller Art, der zur Zeit der Blüte besonders von Wiesbadenern gerne bewundert wird, umrahmt das Dorf. Es ist der Stolz der Seitzenhahner, ihre Obstanlagen ertragsfähig zu halten, ohne dabei den Acker in seinem Ertrag zu schmälern. Bis zur "Oberen Schanze" erstreckt sich die Feldmark Seitzenhahns. Bis vor wenigen Jahrzehnten muß unser Dorf einen Dornröschenschlaf durchträumt haben; denn kaum ein brauchbarer Weg führte vom Tal zur Höhe. Es genügte, daß man Verbindung hatte mit den Mühlen des Aartales und dem Kirchspiel Bleidenstadt. Sonst fehlte jedes Bedürfnis die Kultur der Umwelt kennen zu lernen. Erst als die Eisenbahnlinie Wiesbaden - Bad Schwalbach - Limburg die Gemarkung im Tal (siehe Karte) durchschnitt, sah man sich zu weit abseits. Die zwei zu Tal führenden Verbindungsstraßen wurden erst im letzten Jahrzehnt ausgebaut. Bezüglich der Wasserversorgung herrschte im vorigen Jahrhundert hier oft die größte Not. Darum baute man 1904 eine Wasserleitung, die sich im Laufe der Jahre aber als unzulänglich erwiesen hat. (Noch 1975 stand oft im Sommer nicht genügend Wasser zur Verfügung).  Die ältesten Ortsbewohner erzählen noch gern von ihren Schulfahrten nach Bleidenstadt (mit Pferdewagen). Seit 1.10.1859 ist Seitzenhahn ein eigener Schulverband und besitzt seit 1886 eine eigene Schule, doch entspricht diese in keiner Weise mehr den Anforderungen unserer Zeit. Ein Plan zum Neubau liegt vor.   -     Geschichtlich ist über Seitzenhahn nicht viel zu erfahren. Viele Grenzsteine weisen auf die Zugehörigkeit zum Stift Bleidenstadt hin. Daß die Hähnchens-Mühle ums Jahr 1700 dem Grafen Georg August zu Idstein mit 4 Maltern Korn (1 hessisches Malter = 4 Simmer = 128 Liter), dem Wehener Amtmann anzuliefern, zinspflichtig war, läßt es als selbstverständlich erscheinen, daß Seitzenhahn bis zum heutigen Tag zum Amt Wehen (Amtsgerichtsbezirk) gehört. Die Zahl der Einwohner beträgt 295, teils Bauern, teils Arbeiter; die letzteren finden in den benachbarten Städten Beschäftigung und Verdienst.   -    Eisenbahnstation Bleidenstadt (2 km), ein Telefon Nr. 391 bei August Krieger II, ein privates Auto (Benzin bei Apotheken in Städten)."

1930 zog die Einzimmer-Volksschule in einen Neubau am oberen Ortsrand um.  Der Neubau hatte zugleich im Erdgeschoß ein kleines öffentliches Bad ( 2 Wannen und  2 Duschen ), das die Bevölkerung kostenfrei samstags benutzen konnte, und ein Schülerplanschbecken ( 2,5 x 4 m ) mit Beregnung. 1971 wurden die Schüler nach Bleidenstadt umgeschult und die Schule abgerissen.

Im ersten Weltkrieg (1914 -1918) sind aus Seitzenhahn 12 Soldaten und im zweiten Weltkrieg (1939 - 1945) deren 36 gefallen und nicht nach Seitzenhahn zu ihren Familien zurückgekehrt. 

1939 zählte Seitzenhahn ca. 70 Wohngebäude und rund 300 Einwohner, die alle kleine Landwirte waren und im Winter im Staatswald Chausseehaus (Wiesbaden) arbeiteten oder mit ihren Pferden Holz rückten.

Ab 1945 fanden wieder viele Flüchtlinge, diesmal aus den Ostgebieten (meist Sudetenländer und Ungarndeutsche) eine neue Heimat in unserem Land. Sie heirateten einheimische Töchter und Söhne und trugen viel zur Entwicklung unseres Ortes bei. Heute gehören sie einfach dazu.

1969/70 bauten Bürger von Seitzenhahn eigenhändig und unentgeltlich in 7.000 Stunden an der Stelle des alten Backes (Backhaus) das Feuerwehr-Gerätehaus (siehe Bild).

ehemaliges "Backes" in Seitzenhahn

Zeichnung des ehemaligen Seitzenhahner "Backes" (öffentliches Backhaus).
Hinter der Lattentüre befand sich die Backstube und hinter der linken Türe 
das Treppenhaus zur "Sozialwohnung" im ersten Stock für in Not geratene.

Im Jahre 1971 stimmte Seitzenhahn als erste Gemeinde an der oberen Aar dem Gebietsänderungs- und Auseinandersetzungsvertrag zu, der die Grundlage für den Zusammenschluß zur Stadt Taunusstein bildet.

1972 wurde die obere Ortsausfahrt vom Feld- und Waldweg zu einer 6 m Straße ausgebaut, so daß jetzt die Zufahrt nach Wiesbaden (über die Hohe Wurzel, 570 m ü.NN) und zur B 260 (Rheingau - Koblenz) mit Motorfahrzeugen möglich ist.

1990 bekam Seitzenhahn ein großes Bürgerhaus, mit Saal, Nebenräumen, Kirchenflügel und angegliedert 1992 einen separaten Kindergarten (siehe Bild).

2009 wurde die 4 Meter breite Fahrstraße ins Tal zur Hähnchesmühle in eine 5 Meter breite Straße ausgebaut, die alte Brücke aus Natursteinen (Siehe Bild) abgerissen und durch eine Betonbrücke für Schwerlastverkehr ersetzt.

2011 wurde im April mit den Bauarbeiten (Straßen und Kanalisation) für das neue Baugebiet "Rothehustert/Im Dornbusch" begonnen. Dort sollen in den nächsten 2 bis 3 Jahren 22 eingeschossige Einzelhäuser (Giebelhöhe max. 7 m) mit max. je zwei Wohneinheiten entstehen (Baufortschritt siehe Bild).

2015 wurde im Mai und Juni die stark beschädigte Straße von der evangelischen Kirche in Bleidenstadt bis zur Ortseinfahrt Seitzenhahn erneuert.

Heute ist man bestrebt Seitzenhahn für Erholungssuchende und Urlauber interessant zu machen. Der gute Ruf des Seitzenhahner "Äppelwoi" und des "Handkäs mit Musik" (mit Essig und Zwiebeln), sowie sein "Seitzenhahner Gold" (Bienenhonig von Seitzenhahner Bienen) haben dazu beigetragen. Ebenso bietet sich der Stadtteil Seitzenhahn als bevorzugter Standort für Eigenheime an. In Seitzenhahn sind Industrie und Hochhäuser nicht zugelassen. Westlich angrenzend an Seitzenhahn befindet sich der stark frequentierte "Familien Freizeitpark Taunuswunderland".

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( Hintergrundmelodie:  Mein Heimatland ).

 

Willkommen in Seitzenhahn

 

Seitzenhahn Panorama

(Sie können das Bild mit dem Schieber verschieben, um das ganze Panorama zu sehen.)  ----  verschieben  ---->

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Seitzenhahn

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Seitzenhahn

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Seitzenhahn

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Seitzenhahn

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Seitzenhahn Sparladen

Hat 2015 mangels Kunden den Betrieb eingestellt.

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Seitzenhahn Gaststätte "Zum Wiesengrund " .

Gaststätte   "Zum Wiesengrund    Inh. Dagmar Ziske
bürgerliche Küche Dienstag bis Freitag und Sonntag 17 00 bis 1 00 Uhr.
Montag und Samstag Ruhetag.
( Telefon 06128.44530,  Seitzenhahn,  Talstraße 10 )

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Seitzenhahn Bürgerhaus und Kindergarten

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bitte tippen Sie das Bild an, um das Geläut zu hören.

Die Homepage unserer Kirche "Sankt Peter auf dem Berg
finden Sie unter www.evangelisch-bb.de
das Glockengeläut  Orgelspiel Bach

Lobet den Herrn

 10 Minuten stereo

 

Das neue Fußball-Stadion des SV-Seitzenhahn 1953 e.V.

 

Seitzenhahn Zufahrtsbrücke
Ehemalige Zufahrtsbrücke. Wurde im August 2009 abgerissen
und durch eine breitere Betonbrücke ersetzt.

 

Am 18.August 2009

 

Am 18.August 2009

 

Die neue Brücke .....

 

pünktlich zu Weihnachten 2009

 

Seitzenhahn Wetter zieht auf

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Seitzenhahn Sonnenuntergang

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Sonnenuntergang im Februar

 

Seitzenhahn Schmuddelwinter

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Keiler im Winter

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Seitzenhahn Blick zum Großen Feldberg

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Seitzenhahn Blick zum Großen Feldberg

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Seitzenhahn Osterglocken läuten Ostern ein

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Seitzenhahn Flugverkehr

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Seitzenhahn Touristik-Aartalbahn NTB

Ausführliche Angaben finden Sie unter  www.Aartalbahn.de

- das längste Denkmal Deutschlands -

Soll nach längerer Pause Ostern 2016 wieder fahren.

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Seitzenhahn Freiwillige Feuerwehr

Die meisten Brände gehen schon beim Anblick dieses Fahrzeuges aus.

Sie können das Martinshorn auslösen indem Sie auf Horn drücken

Horn
Sie können einen  Alarm  auslösen indem Sie auf Alarm drücken     
Alarm

Seitzenhahn Freiwillige Feuerwehr

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Reitpferde in Seitzenhahn

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Seitzenhahn Reitturnier

Immer im August findet 2 Tage lang das große Reitturnier

in Seitzenhahn mit bis zu 600 gemeldeten Pferden statt.

Mehr darüber finden Sie unter:  www.RG-Seitzenhahn.de

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Erntezeit in Seitzenhahn   (Blick nach Westen).

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Seitzenhahn Paragliding

Paragliding - Start in Seitzenhahn.

(Die Antwort auf hohe Benzinpreise und Radarknollen.)

 

So sorgt man in Seitzenhahn für den Winter vor.

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Auch diese Gäste kommen immer wieder gerne nach Seitzenhahn

 

Rund um Seitzenhahn gibt es einen sehr schönen Rundwanderweg

 

- Vergrößerung bitte antippen -

Tippen Sie das Bild an um das Schild lesbar zu vergrößern

 

Am Rundwanderweg steht ca. 200 m jenseits der Autostraße ein sehr alter Eichenstamm.
(Gestiftet vom Forst, aufgestellt vom FVV-Seitzenhahn e.V.)

 

 

- Vergrößerung bitte antippen -

Tippen Sie das Bild an, um es zu vergrößern und die Jahresringe zählen zu können.

Der Stamm misst 56 cm Durchmesser ohne Rinde und 60 cm mit Rinde.

 

Abendhimmel am 24. Mai 2011 in Richtung NordWest
mit Flugzeugkondensstreifen

 

Abendhimmel am 24. Mai 2011 in Richtung Westen
mit Flugzeugkondensstreifen

 

"Seitzenhahner Gold"

Seit Generationen ist Bienenhonig aus Seitzenhahn weit begehrt. In Seitzenhahn gibt es eine Straße "Im Biengarten", die noch heute an frühere Zeiten erinnert. Früher gab es in Seitzenhahn 15 Familien mit Bienenstöcken. Die heutige "Villa" hieß damals "Rosenheim", wegen ihres sehr großen Rosengartens. Seitzenhahn war ein Obstbäumeparadies und beliebtes Ausflugsziel für Wiesbadener und Umgebung.  Aber die Imker mussten nach und nach der Neubebauung der Wiesen und Felder weichen. Heute gibt es wieder zwei fleißige Imker in Seitzenhahn, die mit ihren Bienen von den heimischen Wiesen und Wäldern verschiedene Sorten vorzüglichen Honig ernten.

Rothehustert im Dornbusch

Baufortschritt März 2013, 11 Häuser von 22 sind fertiggestellt oder begonnen.

 

Baufortschritt April 2014.

 

Blumenpracht in Seitzenhahn 23.5.2014

 

Die Reihe wird fortgesetzt.

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Und jetzt wollen Sie natürlich auch noch wissen wie man bei uns nach der ersten (der germanischen) Lautverschiebung redet und vielleicht wollen Sie auch ein bisschen üben?
Das folgende literarisch hochstehende Gedicht von Rudolf Dietz soll dazu dienen.
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Die Kerche-Steuer (die Kirchensteuer).

Was heutzutag "Frisör" sich nennt,
einst der Balwierer war.
Der hat sich prima ausgekennt,
die Heilkunst war sein Element
als halber Dokter gar.

Hot Zähn' gezoge, hot rasiert,
behannelt Knoche-Riss',
auch üwwer'n Löffel mol balwiert,
wie's grad so komme is.

Der Kerchesteuergeld-Bescheid,
der kam em einst ins Haus.
Das war was Neues for die Leut.
Mer kannt' sich noch nit aus.

Da ---  fünfunzwanzich Makk un zehn,
so stand's auf dem Babier --- 
müßt bleche er im Handumdrehn
bis Freidaach Uhre vier.
Des wär gelacht! hot er gedenkt.
Des fällt mer garnit ein.
Was mer der Parre uffgehenkt,
des muß en Irrdum sein.

Un, hordich hater'm adressiert
en Nota, druff daht stehn:
"Herr Parre zwanzigmol rasiert:
mecht Fünfunzwanzich zehn."

De Parre trifft en uff de Gass
und seet zu dem Balwier:
"Sie machen wohl mit mir Ihr'n Spaß!
Was soll die Rechnung hier?
In Ihr'm Salong, ich wüßt nit wo,
bin niemals ich erschiene!"

"Herr Parre, ei do hammersch jo!
War ich!" seet der Balwierer do
"Mol in de Kerch bei Ihne?"
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